Eine Powerbank im Flugzeug darfst du weiterhin mitnehmen. Seit März 2026 gelten allerdings strengere internationale Vorgaben. Besonders wichtig sind die neue Begrenzung auf maximal zwei Powerbanks pro Person und das Verbot, die Powerbank während des Fluges über die Stromversorgung des Flugzeugs aufzuladen.
Für die meisten Reisenden bleibt die Mitnahme trotzdem unkompliziert. Eine Powerbank mit höchstens 100 Wattstunden darf normalerweise ohne vorherige Genehmigung ins Handgepäck. Typische Modelle mit 10.000 oder 20.000 mAh liegen deutlich unter dieser Grenze.
Zusätzlich können Fluggesellschaften eigene, strengere Regeln festlegen. Manche Airlines verbieten inzwischen auch die Nutzung der Powerbank während des gesamten Fluges oder untersagen die Aufbewahrung im Gepäckfach über den Sitzen.
In diesem Ratgeber erfährst du, welche Regeln 2026 gelten, wie du die Wattstunden deiner Powerbank berechnest und worauf du beim Packen und während des Fluges achten solltest.
Stand: Juli 2026
Powerbank im Flugzeug: Die wichtigsten Regeln im Überblick
Für eine normale Flugreise solltest du dich 2026 an folgende Regeln halten:
| Frage | Regel für Powerbanks |
|---|---|
| Wo gehört die Powerbank hin? | Ausschließlich ins Handgepäck |
| Wie viele Powerbanks sind erlaubt? | Maximal zwei pro Person |
| Welche Kapazität ist problemlos? | Höchstens 100 Wh pro Powerbank |
| Was gilt zwischen 100 und 160 Wh? | Je nach Airline verboten oder nur mit vorheriger Genehmigung |
| Was gilt über 160 Wh? | Nicht im Passagiergepäck erlaubt |
| Darf die Powerbank an Bord geladen werden? | Nein |
| Darf damit ein Smartphone geladen werden? | Abhängig von der Airline; im Zweifel nicht benutzen |
| Darf sie ins Gepäckfach über den Sitzen? | Nach aktueller Empfehlung nicht; einige Airlines verbieten es |
| Muss sie vor Kurzschlüssen geschützt sein? | Ja |
Die neuen internationalen Vorgaben begrenzen die Mitnahme auf maximal zwei Powerbanks pro Person. Außerdem darfst du eine Powerbank während des Fluges nicht über eine Steckdose oder einen USB-Anschluss des Flugzeugs aufladen.
Die aktuelle IATA-Information für Passagiere mit Lithium-Akkus empfiehlt außerdem, Powerbanks nicht im Gepäckfach über den Sitzen aufzubewahren. Sie sollen erreichbar bleiben, damit eine ungewöhnliche Erwärmung oder Rauchentwicklung schnell bemerkt wird.
Da Fluggesellschaften strengere Regeln festlegen dürfen, solltest du vor der Reise zusätzlich die Gepäckbestimmungen deiner Airline prüfen. Das gilt besonders bei Umsteigeverbindungen und Codeshare-Flügen mit mehreren beteiligten Fluggesellschaften.
Warum eine Powerbank nur ins Handgepäck darf

Powerbanks gelten im Flugverkehr als lose Lithium-Akkus beziehungsweise Ersatzbatterien. Sie dürfen deshalb nicht in einen aufgegebenen Koffer gepackt werden.
Der Grund dafür ist die mögliche Brandgefahr. Ein beschädigter oder fehlerhafter Lithium-Ionen-Akku kann sich stark erhitzen. Im schlimmsten Fall entsteht ein sogenannter Thermal Runaway. Dabei verstärkt sich die Überhitzung selbst und lässt sich nur schwer stoppen.
In der Passagierkabine kann die Besatzung schnell reagieren, wenn eine Powerbank heiß wird, raucht oder sich entzündet. Im Frachtraum wäre ein solcher Zwischenfall schwerer zu erkennen und zu erreichen. Deshalb gehören Powerbanks grundsätzlich in die Kabine.
Wird dein Handgepäck am Gate doch noch in den Frachtraum gebracht, musst du die Powerbank vorher herausnehmen. Das gilt auch für lose Ersatzakkus und andere Geräte, die ausdrücklich nur in der Kabine transportiert werden dürfen.
Bei einem Koffer mit integrierter Powerbank muss der Akku normalerweise herausnehmbar sein. Soll der Koffer aufgegeben werden, nimmst du die Powerbank heraus und transportierst sie im Handgepäck. Ein Gepäckstück mit einem nicht entfernbaren, größeren Lithium-Akku kann von der Beförderung ausgeschlossen werden.
Die europäischen Sicherheitshinweise findest du auf der offiziellen Seite der EASA zu gefährlichen Gütern im Fluggepäck.
Entscheidend sind Wattstunden und nicht nur mAh

Auf Powerbanks wird die Kapazität meistens in Milliamperestunden angegeben. Beim Fliegen ist jedoch die gespeicherte Energie in Wattstunden entscheidend.
Die Wattstunden werden mit folgender Formel berechnet:
Wh = (mAh × Volt) ÷ 1.000
Bei einer Powerbank mit 20.000 mAh und einer Zellspannung von 3,7 Volt sieht die Rechnung so aus:
(20.000 × 3,7) ÷ 1.000 = 74 Wh
Diese Powerbank liegt deutlich unter der Grenze von 100 Wh.
Die folgende Tabelle zeigt typische Werte. Sie geht von einer Zellspannung von 3,7 Volt aus:
| Angegebene Kapazität | Ungefähre Energie |
|---|---|
| 5.000 mAh | 18,5 Wh |
| 10.000 mAh | 37 Wh |
| 20.000 mAh | 74 Wh |
| 25.000 mAh | 92,5 Wh |
| 26.800 mAh | 99,2 Wh |
| 30.000 mAh | 111 Wh |
| 50.000 mAh | 185 Wh |
Die tatsächliche Zellspannung kann je nach Modell beispielsweise 3,6, 3,7 oder 3,85 Volt betragen. Deshalb entsprechen 100 Wh nicht immer exakt derselben mAh-Zahl. Je nach Zellspannung liegt die Grenze ungefähr zwischen 26.000 und 27.000 mAh.
Verlasse dich bei größeren Powerbanks daher nicht allein auf die mAh-Angabe. Entscheidend ist die Wh-Zahl, die auf dem Gehäuse oder dem Typenschild steht.
Warum sich mAh-Werte nicht direkt miteinander vergleichen lassen, erkläre ich ausführlicher in meinem Ratgeber über die Kapazität und mAh-Angabe einer Powerbank.
Was gilt für Powerbanks zwischen 100 und 160 Wh?
Bei Powerbanks zwischen 100 und 160 Wh findest du 2026 teilweise widersprüchliche Angaben. Das liegt daran, dass sich die internationalen Regeln gerade in einer Übergangsphase befinden und Fluggesellschaften unterschiedlich damit umgehen.
Der aktuelle IATA-Leitfaden für Passagiere empfiehlt eine einfache Obergrenze von 100 Wh. Das ICAO-Addendum für 2026 ermöglicht allerdings weiterhin, Powerbanks über 100 bis höchstens 160 Wh mit ausdrücklicher Genehmigung der Fluggesellschaft mitzunehmen. Ob eine Airline diese Ausnahme anbietet, entscheidet sie selbst.
Für eine normale Flugreise solltest du deshalb grundsätzlich eine Powerbank mit höchstens 100 Wh wählen.
Gleichzeitig sehen die technischen Übergangsbestimmungen für 2026 noch die Möglichkeit vor, Powerbanks zwischen 100 und 160 Wh mit ausdrücklicher Genehmigung der Fluggesellschaft mitzunehmen. Einige Airlines wenden diese Ausnahme weiterhin an.
Lufthansa erlaubt beispielsweise Powerbanks zwischen 100 und 160 Wh nur nach vorheriger Anmeldung und Genehmigung. Andere Fluggesellschaften können solche Modelle vollständig ausschließen.
Praktisch bedeutet das:
- Bis einschließlich 100 Wh bist du normalerweise auf der sicheren Seite.
- Zwischen 100 und 160 Wh brauchst du vor der Reise eine eindeutige Bestätigung deiner Airline.
- Eine allgemeine Aussage des Herstellers wie „flugtauglich“ reicht nicht aus.
- Bei Umsteigeverbindungen müssen alle beteiligten Airlines die Powerbank akzeptieren.
- Ohne schriftliche Genehmigung solltest du eine Powerbank über 100 Wh nicht zum Flughafen mitnehmen.
Powerbanks mit mehr als 160 Wh sind im normalen Passagiergepäck nicht erlaubt. Sie müssten nach den Vorschriften für Gefahrgut als Fracht transportiert werden.
Darfst du eine Powerbank während des Fluges benutzen?
Die Powerbank selbst darf während des Fluges nicht über die Stromversorgung des Flugzeugs aufgeladen werden. Du darfst sie also nicht an eine Steckdose oder einen USB-Anschluss am Sitz anschließen, um ihren Akku zu füllen.
Etwas komplizierter ist die Frage, ob du mit der Powerbank dein Smartphone oder Tablet laden darfst. Die aktuellen internationalen Hinweise empfehlen, Powerbanks während des Fluges möglichst nicht zur Stromversorgung anderer Geräte zu verwenden.
Nach dem IATA-Leitfaden solltest du angeschlossene Geräte zumindest während des Rollens, des Starts und der Landung nicht über eine Powerbank laden. Die EASA geht in ihren Sicherheitsempfehlungen weiter und rät davon ab, eine Powerbank während des gesamten Fluges zum Laden anderer Geräte zu verwenden.
Einzelne Fluggesellschaften haben daraus bereits ein verbindliches Verbot gemacht. Bei Lufthansa dürfen Powerbanks an Bord weder benutzt noch aufgeladen werden. Ausnahmen können für zugelassene medizinische Geräte gelten.
Die sicherste Vorgehensweise lautet deshalb:
Die sicherste Vorgehensweise lautet deshalb: Benutze die Powerbank während des Fluges nicht und trenne alle Kabel. Bei kabellosen Modellen deaktivierst du die Ladefunktion, sofern möglich, und bewahrst sie getrennt vom Smartphone auf.
Möchtest du dein Smartphone während eines langen Fluges laden, prüfe vorher die Bestimmungen deiner Airline. Ist die Nutzung erlaubt, sollte die Powerbank während des Ladevorgangs sichtbar und gut erreichbar bleiben. Decke sie nicht ab und klemme sie nicht zwischen Sitzpolster oder andere Gegenstände.
Wo solltest du die Powerbank im Flugzeug aufbewahren?

Eine Powerbank sollte in der Kabine so aufbewahrt werden, dass du sie beobachten und bei Bedarf schnell erreichen kannst. Das Gepäckfach über den Sitzen ist dafür ungünstig.
Der IATA-Leitfaden empfiehlt deshalb, Powerbanks nicht im Gepäckfach zu verstauen. Einige Fluggesellschaften schreiben inzwischen ausdrücklich vor, dass sie unter dem Vordersitz, in der Sitztasche, am Körper oder in einem dort verstauten Handgepäckstück bleiben müssen.
Halte dich dabei immer an die Anweisungen der Kabinenbesatzung. Je nach Flugzeugtyp kann es unterschiedliche Vorgaben geben.
Achte außerdem auf folgende Punkte:
- Bewahre jede Powerbank möglichst in einer eigenen Schutzhülle oder Tasche auf.
- Verhindere den Kontakt mit Schlüsseln, Münzen oder anderen Metallgegenständen.
- Schütze offenliegende Kontakte vor einem Kurzschluss.
- Lege die Powerbank nicht in den Verstellmechanismus des Sitzes.
- Melde es sofort der Besatzung, wenn sie zwischen oder unter die Sitze fällt.
- Verwende keine aufgeblähte, beschädigte oder ungewöhnlich riechende Powerbank.
Bei einer kabellosen oder magnetischen Powerbank solltest du die Ladefunktion vollständig ausschalten. Bewahre sie außerdem getrennt vom Smartphone auf, damit der Ladevorgang nicht unbeabsichtigt startet.
Wird eine Powerbank ungewöhnlich heiß, beginnt zu rauchen oder macht auffällige Geräusche, solltest du sie nicht selbst weiter anfassen oder in eine Tasche stecken. Informiere sofort die Kabinenbesatzung.
Worauf beim Sicherheitscheck geachtet wird
Am Sicherheitscheck geht es nicht nur um die Größe der Powerbank. Das Personal muss auch erkennen können, welche Kapazität das Gerät besitzt und ob es sicher transportiert werden kann.
Besonders wichtig ist eine gut lesbare Kennzeichnung. Idealerweise stehen folgende Angaben auf dem Gehäuse:
- Kapazität in mAh
- Energie in Wh
- Nennspannung
- Hersteller und Modellnummer
Ist die Beschriftung vollständig abgerieben, kann die zulässige Kapazität möglicherweise nicht zuverlässig geprüft werden. Eine selbst ausgerechnete Wh-Zahl muss nicht akzeptiert werden.
Du kannst zusätzlich die Bedienungsanleitung oder ein technisches Datenblatt des Herstellers mitnehmen. Eine Garantie für die Mitnahme ist das aber nicht. Am unkompliziertesten ist eine Powerbank, bei der die Wh-Angabe direkt und dauerhaft auf dem Gehäuse steht.
Auch der Zustand wird berücksichtigt. Eine Powerbank mit Rissen, starken Dellen, aufgeblähtem Gehäuse oder ausgetretener Flüssigkeit gehört weder ins Flugzeug noch in den normalen Hausmüll.
Prüfe die Powerbank deshalb bereits zu Hause. Dann musst du am Flughafen nicht kurzfristig entscheiden, ob du sie zurücklässt, einer Begleitperson mitgibst oder in einem Schließfach unterbringst.
Welche Powerbank eignet sich für Flugreisen?
Für die meisten Flugreisen ist eine Powerbank mit 10.000 oder 20.000 mAh die beste Wahl. Beide Größen liegen normalerweise deutlich unter 100 Wh und bieten trotzdem genug Energie für Smartphone, Kopfhörer, E-Reader oder Tablet.
Eine Powerbank mit 20.000 mAh besitzt bei 3,7 Volt ungefähr 74 Wh. Damit bleibt ein deutlicher Abstand zur Obergrenze. Gleichzeitig reicht die Kapazität meist für mehrere Smartphone-Ladungen.
Passende Modelle findest du in meinem Ratgeber zur Powerbank mit 20.000 mAh.
Möchtest du unterwegs ein Notebook laden, brauchst du neben ausreichender Kapazität auch eine passende USB-C-Ausgangsleistung. Je nach Laptop können 45, 65 oder mehr Watt erforderlich sein. Weitere Informationen findest du in meinem Ratgeber zur Powerbank für den Laptop.
Achte beim Kauf einer Reise-Powerbank besonders auf:
- klar aufgedruckte Wh-Angabe
- höchstens 100 Wh
- seriösen Hersteller
- stabiles und unbeschädigtes Gehäuse
- Schutz gegen Überhitzung und Kurzschluss
- USB-C als Ein- und Ausgang
- passende Ladeleistung für deine Geräte
- handliche Größe und vertretbares Gewicht
Sehr große Modelle mit 50.000 mAh sind für Flugreisen normalerweise ungeeignet. Bei 3,7 Volt entsprechen 50.000 mAh bereits etwa 185 Wh. Warum solche Modelle eher für Camping oder stationäre Notfallreserven gedacht sind, erfährst du im Ratgeber zur Powerbank mit 50.000 mAh.
Für Flugreisen sind vor allem handliche Modelle mit klarer Wh-Angabe interessant. Wenn du dir erst einmal einen Überblick über beliebte Modelle verschaffen möchtest, findest du hier meine aktuellen Powerbank Bestseller.
Checkliste: Powerbank richtig für den Flug vorbereiten
Mit dieser Checkliste kannst du vor der Abreise schnell prüfen, ob deine Powerbank für die Reise geeignet ist:
- Anzahl prüfen: Nimm höchstens zwei Powerbanks mit.
- Wh-Angabe kontrollieren: Jede Powerbank sollte höchstens 100 Wh besitzen.
- Beschriftung prüfen: Kapazität und Wh-Zahl müssen gut lesbar sein.
- Gehäuse ansehen: Keine Risse, Beulen, Aufblähungen oder ungewöhnlichen Gerüche.
- Handgepäck nutzen: Powerbanks niemals in den aufgegebenen Koffer packen.
- Kurzschluss verhindern: Powerbank einzeln in einer Hülle oder Tasche aufbewahren.
- Kabellose Modelle ausschalten: Genügend Abstand zum Smartphone halten.
- Airline-Regeln prüfen: Besonders bei Umstieg, Codeshare oder mehr als 100 Wh.
- Beim Gate-Check herausnehmen: Wird das Handgepäck aufgegeben, bleibt die Powerbank bei dir.
- An Bord erreichbar lagern: Nicht unbemerkt im Gepäckfach über den Sitzen verstauen.
- Kabel trennen: Powerbank an Bord nicht aufladen und möglichst nicht zum Laden anderer Geräte verwenden.
- Bei Problemen Crew informieren: Hitze, Rauch, Geruch oder Beschädigungen sofort melden.
FAQ: Häufige Fragen zur Powerbank im Flugzeug
Wie viele Powerbanks darf ich im Flugzeug mitnehmen?
Seit März 2026 sind maximal zwei Powerbanks pro Person vorgesehen. Beide Geräte gehören ins Handgepäck und sollten jeweils höchstens 100 Wh besitzen. Eine Airline kann strengere Regeln festlegen.
Ist eine Powerbank mit 20.000 mAh im Flugzeug erlaubt?
Eine Powerbank mit 20.000 mAh besitzt bei einer Zellspannung von 3,7 Volt ungefähr 74 Wh. Sie liegt damit normalerweise deutlich unter der Grenze von 100 Wh. Prüfe trotzdem die auf dem Gehäuse angegebene Wh-Zahl.
Ist eine Powerbank mit 30.000 mAh erlaubt?
Bei 3,7 Volt entsprechen 30.000 mAh ungefähr 111 Wh. Eine solche Powerbank liegt damit über der normalen Grenze von 100 Wh. Je nach Airline kann sie vollständig verboten sein oder eine vorherige Genehmigung erfordern.
Darf ich mein Smartphone im Flugzeug mit der Powerbank laden?
Das hängt von der Fluggesellschaft ab. Internationale Stellen empfehlen, Powerbanks während des Fluges möglichst nicht zum Laden anderer Geräte zu verwenden. Einige Airlines verbieten die Nutzung vollständig. Die sicherste Lösung ist, die Powerbank an Bord ausgeschaltet und vom Smartphone getrennt zu lassen.
Was passiert, wenn keine Wh-Zahl auf der Powerbank steht?
Du kannst die Wattstunden anhand von mAh und Spannung berechnen. Das Sicherheitspersonal oder die Airline muss diese Berechnung jedoch nicht akzeptieren. Ein technisches Datenblatt kann helfen, bietet aber keine Garantie. Für Flugreisen ist eine Powerbank mit gut lesbarer Wh-Kennzeichnung deshalb die bessere Wahl.
Fazit: Mit höchstens 100 Wh bist du auf der sicheren Seite
Eine Powerbank im Flugzeug ist auch 2026 erlaubt, wenn du die aktuellen Regeln beachtest. Sie gehört ausschließlich ins Handgepäck, darf höchstens zweimal pro Person mitgenommen werden und sollte jeweils nicht mehr als 100 Wh besitzen.
Während des Fluges darfst du die Powerbank nicht über die Bordstromversorgung aufladen. Da einige Airlines auch das Laden anderer Geräte verbieten, lässt du sie am besten ausgeschaltet und ohne angeschlossene Kabel.
Für die meisten Reisenden ist eine Powerbank mit 10.000 oder 20.000 mAh ideal. Sie bietet genügend Energie für unterwegs, bleibt deutlich unter der 100-Wh-Grenze und verursacht normalerweise keine Probleme am Flughafen.
Prüfe trotzdem kurz vor jeder Reise die Bestimmungen deiner Fluggesellschaft. Gerade bei Nutzung, Aufbewahrung und Powerbanks über 100 Wh können die Regeln strenger sein als die allgemeinen internationalen Vorgaben.